Deutscher Jugend-Cup

Dabei hatte sie sich in den weitgehend senkrechten Quali-Routen erkennbar schwer getan. Nach dem intensiven Bouldertraining für die Boulder-Wettbewerbe fehlte die für das Vorstiegs-Klettern erforderliche Ausdauer. Jeweils kurz unter dem Top fiel sie mit harten Unterarmen aus der Route. Dennoch reichte das Ergebnis noch knapp für den Einzug ins Finale der besten sechs Jugend A Kletterinnen. Die stark überhängende Finalroute lag der Landshuterin deutlich besser. Erst die als vorletzte gestartete Lina Himpel aus Frankfurt konnte sie von der Couch der Spitzenreiterin verdrängen. Und auch Lena Herrmann (Hannover) kam noch ein kleines Stück weiter als die Landshuterin.

In der Gesamtwertung der drei Cup-Veranstaltungen Scheidegg, Regensburg und Darmstadt erreichte Afra Hönig den 5. Gesamtrang, knapp hinter der ebenfalls im Landshuter Stützpunkt trainierenden Ronja Kellner (Freising).

Deren jüngere Schwester Mona konnte in Darmstadt für sich verbuchen in der identischen Finalroute weiter geklettert zu sein als ihre Schwester und Afra Hönig. Dies reicht in ihrer Startklasse Jugend B allerdings nur zum 6. Rang in der Tageswertung und in der Gesamtwertung.

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