Der Frühwinter zeigte sich wieder mal typisch, heißt kein Schnee in Sicht und unsere geliebten Schneeschuhe suchen ihren Stammplatz am Rucksack. Aber je näher der Zeitpunkt kam, umso liebreizender die Aussicht. Herrlich grausliches Regenwetter ist angesagt. Über diesen Wunsch wird sich mancher von euch wundern.

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Aber die Formel heißt:  „Niederschlag + Höhe = Schnee“.

Mathematisch wurden das optimale Ziel und der Zeitpunkt des Flüssigkeitsabwurfs recherchiert und angepasst. Bingo!

Als erste Gruppe in eine winterliche Berglandschaft die Spuren zu ziehen, ist heutzutage nicht mehr oft gegönnt. Eigentlich war es uns auf dieser Tour sogar zweimal gestattet, da der Schneefall so ausgeprägt war, dass unsere Aufstiegsspur schon fast verschwunden war.

 

Dieses Gehen wie auf weichen Kissen, ja fast schon schweben, das alle mit strahlenden Augen und Juchzern genossen haben, ließ gerne vergessen, dass unser Gipfel bereits an der Gröbner-Alm erklärt wurde, da Wind, Schneetreiben zu stark und die Sicht kaum mehr gegeben war.
Merke: Regen kann auch schön sein.

 

Teilnehmer: Renate, Lissy und Franz, Pit und Elke, Sonja, Margit, Barbara

Leitung u. Bericht: Sepp Bauer

Datum: 30. Dezember 2018